Am 15. Mai 1618 entdeckte Johannes Kepler das 3. Gesetz der Planetenbewegung, das im 5. Buch der Harmonices Mundi im Jahr 1619 veröffentlicht wurde. Ohne diese von Kepler entdeckte Gesetzmäßigkeit wäre weder die moderne Raumfahrt denkbar noch die Suche nach extrasolaren Planeten, z. B. die Kepler-Mission der NASA, die seit März 2009 mit dem nach Kepler benannten Weltraum-Teleskop nach solchen Objekten Ausschau hält.

Keplers Weltharmonik umfasst darüber hinaus eine breit angelegte Studie zum Harmoniegedanken in den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Von zentraler Bedeutung in seinem krönenden Lebenswerk ist Keplers Überzeugung, "dass die geometrischen Dinge dem Schöpfer das Vorbild für die Ausschmückung der ganzen Welt geliefert haben" (GW Bd 6, S. 104f).

Damit bietet sich für Schülerinnen und Schülern der Kepler-Gymnasien wieder in sehr unterschiedlichen Fachbereichen die Möglichkeit, sich mit Keplers Leben und Werk zu beschäftigen. Das kann in Anlehnung an die Teilaspekte der fünf Bücher der Weltharmonik geschehen oder durch die Beschäftigung mit selbst gewählten Themen unabhängig vom historischen Anlass (vgl. preisgekrönte Arbeiten früherer Preisverleihungen).

Die aktuelle Ausschreibung zum 5. Kepler-Preis mit einigen beispielhaften Themen und Aufgabenstellungen ist in Vorbereitung. Sie wird den Kepler-Gymnasien in der EU demnächst vorgelegt. Die Beiträge können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden, wobei Projekte und Arbeiten zu Keplers Leben und Werk ab dem Schuljahr 2017 / 2018 ebenfalls vorgelegt werden können.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Festveranstaltung "400 Jahre Weltharmonik" am 25. Mai 2019 in Weil der Stadt. Zur Orientierung für die Teilnahmebedingungen vgl. Menüpunkt Kepler-Preis (Leitgedanken etc.) bzw. pdfKepler-Preis 2015

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