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Nicolaus Copernicus (1473-1543) Copernicus wird 1473 in Thorn geboren und studiert in Bologna sowie in Padua
Kirchenrecht und Medizin. Bereits während seines Studiums begeistert er sich
für astronomische Fragen. 1510 übernimmt er als Domherr von Frauenburg die
Verantwortung für das Domkapitel der Stadt. Copernicus bricht zwar in diesem Werk mit dem Geozentrischen Weltbild, nicht
aber mit dem aristotelischen Dogma gleichförmiger Kreisbewegungen der
Planeten. Sein Weltbild ist zudem nicht vollkommen heliozentrisch, weil er
nicht die Sonne als als Mittelpunkt der Planetenbahnen ansieht, sondern den
unbesetzten, körperlosen Mittelpunkt der Erdbahn, von dem aus gesehen die Erde
sich nach aristotelischen Regeln gleichförmig bewegen soll. Das Werk löst bei
Vertretern aller Konfessionen heftigen Widerspruch aus und wird 1616 trotz der
Widmung an den Papst auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt.
Illustration in höherer Auflösung Keplers erstes Quartalszeugnis Original: Evangelisches Stift Tübingen. Archiv K. 1, F. 1, Nr. 3 Sebastiani (20. Januar) 1590. Im Stift erhalten die dort wohnenden Studenten
Unterrichtsstunden, die der Wiederholung des Lernstoffes dienen. Die
Leistungen der Schüler werden in einem Quartalszeugnis verzeichnet. Im
Grundstudium stehen die Fächer Ethik, Dialektik (Logik), Griechisch,
Hebräisch, Sphaera (Astronomie) und Physik auf dem Unterrichtsplan. Die
Note A bezeichnet Spitzenleistungen.
Illustration in höherer Auflösung |
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